Chelattherapie

Die Chelattherapie kann unterstützen  bei

  • arteriosklerotisch bedingten Durchblutungsstörungen. Claudicatio intermittens,
  • bei Angina pectoris und Herzinfarkt, nach Schlaganfällen (zur Vorbeugung)
  • bei Konzentrations-, Erinnerungs- und Schlafproblemen,
  • bei Morbus Parkinson, Multipler Sklerose und Autoimmunerkrankungen,
  • Rheuma, Fibromyalgie,
  • Migräne, Kopfschmerz,
  • Allergien
  • bei der Krebstherapie
  • bei bestimmten Metallvergiftungen und chronischen Intoxikationen

Die Chelattherapie

ist ein ambulantes Verfahren zur Therapie von Durchblutungsstörungen. Dabei wird dem Körper unter anderem eine Lösung zugeführt, die verschiedene Mineralstoffe und Vitamine enthält vor allem aber den Wirkstoff EDTA (Ethylen-Diamin-Tetra-Azetat), eine Verbindung, die ähnlich auch in eiweißreichen Nahrungsmitteln vorkommt.

EDTA, in Form eines Natriumsalzes (Dinatrium-EDTA), besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle, z. B. Blei, Eisen, Nickel und Kadmium, sowie Kalzium im Blutkreislauf zu binden und über die Nieren auszuscheiden. Deshalb ist es sowohl bei bestimmten Metallvergiftungen als auch zur Behandlung von Arteriosklerose geeignet.

EDTA verhindert die Produktion überschüssiger Freier Radikale, indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Somit wirkt EDTA ausgeprägt entzündungshemmend an der Gefäßwand und beugt weiteren schädigenden Entzündungen vor. Dadurch wird die Arteriosklerose aufgehalten und die Zellfunktionen werden wiederhergestellt.

Die Chelat-Therapie kommt ursprünglich aus den USA, wird aber inzwischen weltweit praktiziert.
In Deutschland gibt es diese Therapie seit Jahrzehnten – seitdem sind unzählige Infusionen verabreicht worden – meist mit viel Erfolg und ohne schwerwiegende Nebenwirkungen: Die Sicherheit der Patienten ist bei korrekter Anwendung durch entsprechend geschulte Therapeuten immer gewährleistet.

Die Infusionen mit EDTA und den empfohlenen Zusätzen dauern, je nach Infusionsprogramm etwa 1 bis 4 Stunden. Die Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie (KMT) empfiehlt bei bestehenden Gefäßerkrankungen etwa 25 bis 30 Infusionen und zur Vorbeugung 10 Infusionen. Die Therapie ist nebenwirkungsarm und wird in aller Regel hervorragend vertragen.

Ich führe die Chelattherapie seit vielen Jahren durch, schwerwiegende Nebenwirkungen habe ich bisher noch nicht beobachten können.

Die Resultate waren für mich selbst erstaunlich. – Und für nachuntersuchende Schulmediziner nicht nachvollziehbar, es hieß dann: „Wir haben uns da in unserer Diagnose geirrt.“  D. h. nach der Chelattherapie waren die vorher diagnostizierten Verkalkungen kaum mehr sichtbar.

Verschiedene Chelat-Substanzen (z. B. EDTA, DMPS, DMSA, ZnDTPA) entfalten ihre metallbindenden Eigenschaften allein oder in Kombination bei unterschiedlichen Metallbelastungen. Bei Verdacht auf Schwermetallbelastungen, zu deren Ausschluss und vor der Anwendung metallausleitender Substanzen empfiehlt sich ein standardisierter Schwermetalltest.

Dieser erfasst eine maximal mögliche Bandbreite potenziell toxischer Substanzen. Die Metallbelastungen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch in großem Maße und sind je nach Lebenslage höchst unterschiedlich ausgeprägt.

Nach einem Schwermetalltest liegt das Ergebnis konkret für den untersuchten Patienten vor. Basierend auf diesem höchst individuellen Untersuchungsergebnis stelle ich einen persönlichen Therapieplan auf, der u. a.  sinnvolle Ernährungsergänzung und gezielte Zufuhr von Vitaminen beinhaltet.

Arterienverkalkung ist ein veralteter Begriff für die Erkrankung der Schlagadern, die zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Beindurchblutungsstörungen sog. Raucherbein führt. Die heutige Bezeichnung Arteriosklerose beschreibt die Erkrankung besser. In Folge einer unbemerkten chronischen Entzündung kommt es zu Veränderungen der Struktur der Arterienwände.
Diese führen zu Verdickungen und damit zur Verhärtung der Schlagaderwände. An besonders betroffenen Stellen kommt es dadurch auch zu Einengungen in der Schlagader. Die Gefäßverengungen bedingen Blutkreislaufstörungen – durch die verengten Gefäße fließt weniger Blut und es wird weniger Sauerstoff zu den Organen und Zellen transportiert.

Die Arteriosklerose wird durch verschiedene Risikofaktoren gefördert: Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Genussgifte wie Nikotin, Alkohol, Stoffwechselstörung der Blutfette, Umweltbelastungen mit Schwermetallen, übermäßiger Stress, Schlafmangel Bewegungsarmut – dies sind nicht alle aber die wichtigsten Risikofaktoren.

Allen Risikofaktoren ist Eines gemeinsam: Sie fördern die chronische Entzündung in den Schlagaderwänden durch übermäßige Bildung Freier Radikale.

Schwermetalle gelangen auf vielfältige Art und Weise in unseren Körper – durch Nahrungsmittel, Medikamente, Kosmetika, Genussgifte, Flüssigkeiten und durch die Luft. Manche davon sind hoch giftig (z. B. Quecksilber, Kadmium, Arsen, Blei). Diese so genannten potenziell toxischen Schwermetalle schädigen den Organismus auf unterschiedliche, teilweise lebensbedrohliche Weise.
Einmal vom Körper aufgenommen, werden die Schwermetalle oftmals erst nach Jahrzehnten wieder ausgeschieden. Durch die gleichzeitige Möglichkeit der permanenten Zufuhr neuer Schwermetalle aus der Umwelt besteht die Gefahr der Anhäufung dieser Metalle im menschlichen Körper. Dies kann zur Entstehung und Verstärkung vieler Krankheiten und Beschwerden führen. Die Entgiftung der Schwermetalle aus dem menschlichen Körper kann durch ärztliche Hilfe erheblich beschleunigt werden.

Chelatoren sind Substanzen, die sich mit Metallen zu Komplexen verbinden. Auf diese Weise können schädliche Schwermetalle gebunden und aus dem Körper ausgeleitet werden.